#whileBleeding

Die Zeiten ändern sich, doch die Beharrlichkeit und Widerstandskraft der Frauen ist beständig. Tauche ein in die weibliche Geschichte und schließe dich denen an, die noch immer kämpfen.

Lasst uns gemeinsam eine bessere Zukunft aufbauen #WhileBleeding!

INTIMINAs Frauen des Monats

Wir möchten einige besonders starke Persönlichkeiten ins Scheinwerferlicht rücken, um ihnen unsere Bewunderung auszusprechen und anderen zu zeigen, dass der Kampf für eine bessere Welt niemals endet. Lerne unsere vier Frauen des Monats kennen. Sie sind Freundinnen, Mütter, Aktivistinnen und Powerfrauen. Wir wollen aufrecht, leidenschaftlich und ausdauernd sein wie sie. Sie geben uns Hoffnung, Zuversicht und die Willensstärke, uns weiter durchs Leben zu kämpfen, so hart es auch sein mag.

Lerne sie kennen

Aktivistin

Greta Thunberg

Eine moderne Kriegerin, die noch zur Schule geht.

Diese 17-jährige Schwedin hat ihre Stimme für die Menschheit, für die Tiere und für unseren Planeten erhoben. Sie hat dafür gesorgt, dass sich die Politiker anhören, was sie zu sagen hat. Noch wichtiger aber ist, dass sie andere Schüler und die jüngere Generation sensibilisiert. Sie wurde vom Magazin Time zur Person des Jahres 2019 gekürt und sie hat unter Beweis gestellt: Es gibt nichts, was eine starke Frau nicht erreichen kann!

Politikerin

Alexandria Ocasio-Cortez

Es gibt einen Asteroiden, der nach ihr benannt wurde.

Ja, so cool ist sie! Die 30-Jährige ist in New York geboren und aufgewachsen und die jüngste Frau, die in den Kongress gewählt wurde. AOC nutzt soziale Medien als ihr Machtinstrument, um über wirtschaftliche und nationale Sicherheit, LGBTQ-Rechte, Umweltthemen, Gesundheitswesen und erneuerbare Energien zu sprechen. Sie ist eine eche Anführerin mit einem unfehlbaren Sinn für Gerechtigkeit. Und Humor hat sie auch noch!

Politikerin

Sanna Marin

Ein Kind aus einer Regenbogenfamilie, das alle Mauern einreißt.

Die finnische Premierministerin ist erst 34 Jahre alt und damit das aktuell jüngste Staatsoberhaupt der Welt. Sie ist auch die jüngste Premierministerin Finnlands, dazu eine Mutter und die stolze Tochter aus einer gleichgeschlechtlichen Frauenfamilie. Sie ist eine hart arbeitende Lady, die für Geschlechtergleichheit kämpft und die große Chance hat, wirklich etwas zu bewegen.

21st c.

Malala Yousafzai

Stark und rechtschaffen bricht sie mit Stereotypen.

Malalas Vater förderte schon früh ihr Interesse an Politik und Bildung, sodass ihre Entwicklung zu einer tugendhaften Weltbürgerin keine große Überraschung war. Auch nach einem einschneidenden, lebensbedrohlichen Erlebnis verkündete sie: „Selbst, wenn sie kommen, um mich zu töten, werde ich ihnen sagen, dass das, was sie tun wollen, falsch und dass Bildung unser Grundrecht ist.“

Sie schrieb unter einem Pseudonym für BBC, gewann für ihr Hörbuch einen Grammy Award für das beste Kinderalbum und wurde zur UN-Friedensbotschafterin bestellt. 2015 wurde ihr zu Ehren ein Asteroid benannt. Sie ist gerade einmal 22 Jahre alt – und damit der lebende Beweis dafür, dass alles möglich ist!

20th c.

J.K. Rowling

Zauberermama, Beschützerin der Leidenden, Königin der Dreistigkeit.

Die als Muggel geborene Schriftstellerin prägte eine Zeit der Alphabetisierung und formte mehrere Generationen von Bücherwürmern. Sie begann nach einigen bedeutenden Tragödien in ihrem Leben damit, über Harry Potter zu schreiben.

Es ist auf ihre Verleger zurückzuführen, dass sie zwei Initialen anstatt ihres vollständigen Namens verwendet: Man befürchtete, dass kleine Jungen ein Buch, das von einer Frau geschrieben wurde, womöglich nicht lesen möchten. Ungeachtet dessen hat sie der ganzen Welt unheimlich viel Freude beschert und Trost geschenkt.

60's

Stephanie Steve Shirley

Sie nahm einen männlichen Namen an, um die Welt zu erobern.

Steve ist Mathematikerin, IT-Geschäftsfrau, Verfechterin der Gleichberechtigung und Inbegriff des weiblichen Empowerment. Sie überlebte den Holocaust, zog einen autistischen Sohn groß, beschäftigte andere Software-Expertinnen und spendete mehr als 65 Millionen Pfund für Forschung und humanitäre Zwecke. Und dabei ist das nur die Spitze des Eisbergs – wer ein Vorbild sucht, findet es in dieser Frau!

50's

Hedy Lamarr

Köpfchen + Schönheit = Badass.

Wenn sie nicht gerade Seite an Seite mit Clark Gable schauspielerte oder sich von ihren 6 Ehemännern scheiden ließ, war Hedy auch als erfolgreiche Erfinderin tätig. Sie arbeitete gemeinsam mit Howard Hughes an der Neugestaltung von Flugzeugflügeln und dank ihres Frequenzsprungsystems kommen wir heute in den Genuss von Technologien wie Wi-Fi und GPS! Noch cooler: 1997 gewann sie als erste Frau den Oscar für Erfindungen. Ach, sie war übrigens auch an der Entwicklung von Mobiltelefonen beteiligt!

40's

Rosalind Franklin

Dank ihrer Entdeckung sind Stammbäume leichter zu konstruieren.

Rosalind war eine Pionierin, die weiterführende Verbindungen hinsichtlich der menschlichen DNA und RNA aufgedeckt hat. Sie beherrschte den Einsatz von Röntgenstrahlen und machte den Weg frei für weitere Untersuchungen. Überraschenderweise interessierte sie sich auch für … Kohle. Irgendwie faszinierend, oder?

20's

Marija Jurić Zagorka

Die erste kroatische Journalistin und mutige Matrone.

Marija war in einer Zeit, in der es Frauen aufgrund der politischen Situation nicht gestattet war, eine Zeitung zu leiten, Redakteurin, Lektorin und Schriftstellerin für bekannte kroatische Zeitungen.

Ihre Bücher sind noch heute eine beliebte Lektüre und ihre historischen Fälle sowie Charaktere erinnern an eine bestimmte Periode der kroatischen Hauptstadt Zagreb.

19th c.

Kate Sheppard

Neuseeländische Frauen dürfen dank ihr wählen – keine große Sache.

Ihre feste Entschlossenheit und ein günstiges politisches Klima waren die perfekten Rahmenbedingungen für Kates Plan. Sie organisierte eine Kampagne und sammelte recht mühelos fast 32.000 Unterschriften, die zu einem bahnbrechenden Ereignis in der Geschichte der Frauen führten. Ihre Suffragettenbewegung machte deutlich, dass Frauen sich nicht mit Schweigen begnügten: Neuseeland wurde 1893 zum ersten selbstverwalteten Land mit Frauenwahlrecht.

Natürlich war Kate eine größere Fairness in der Öffentlichkeit ebenfalls sehr wichtig, weshalb sie sich auch für das Recht der Frauen einsetzte, für einen Sitz im Parlament kandidieren zu dürfen. Auch diese Auseinandersetzung gewann sie letztendlich.

1870's

Elizabeth Blackwell

Der erste Mensch mit zwei X-Chromosomen, der in den USA einen Medizinabschluss erwarb.

Eine hochgebildete Frau, Ärztin und moralische Stütze, die sowohl das Vereinigte Königreich als auch die Vereinigten Staaten von Amerika stärkte. Elizabeth war die erste Frau, die in Amerika einen Medizinabschluss erwarb. Sie war darüber hinaus die erste Dame, die in das Ärzteverzeichnis des Vereinigten Königreichs eingetragen wurde.

1850's

Amelia Bloomer

Sie hatte in einer Beziehung die Hosen an.

Amelia trat für Bequemlichkeit und die Gleichberechtigung der Geschlechter ein. Sie mag zwar nicht „die Erste“ sein, die Hosen getragen hat, welche an den Knöcheln gebunden wurden, doch sie hat dafür gesorgt, dass sich diese wie ein Lauffeuer verbreiteten. Sie trug sie, schrieb über das Erlebnis und trotzte allen überholten Trends und Meinungen.

18th c.

Maria Theresia

Die nimmermüde und entschlossene Mutter von 16 Kindern.

Sie herrschte über zahlreiche Länder, führte Kriege und etablierte ein semi-modernes Bildungssystem in Europa. Sie kam allen Forderungen nach, die an sie gestellt wurden – im Rahmen ihrer eigenen Bedingungen und Konditionen. Ihr vollständiger Name lautete zwar Maria Theresia Walburga Amalia Christina, doch wir könnten sie auch ganz kurz und knapp „Kühnheit“ nennen.

15th c.

Jeanne d’Arc

Heldin, Märtyrerin und zeitlose Inspiration.

Jeanne war prädestiniert für große Taten, sodass sie bereits in jungen Jahren eine Armee von Anhängern aufbauen konnte, die an sie glaubten. Diese Armee vertraute ihr völlig, auch wenn die Schriftsteller der Zeit eine andere Erklärung für ihr Vorgehen hatten. Sie trug unbequeme Rüstung und hatte mit dem Tod zu tun. Daher ist es kaum verwunderlich, dass die Menschen der kommenden Jahrhunderte in ihr ein Vorbild oder gar eine Schutzherrin sahen.

12th c.

Eleonore von Aquitanien

Eine außergewöhnliche Multitasking-Schönheit.

Eleonore schaffte es, eine Krone zu tragen, sich von ihrem ersten Ehemann scheiden zu lassen und ihren zweiten beizusetzen – das alles während jener stürmischen Zeit, die informell als Frühmittelalter bekannt ist. Sie ritt sogar auf unbequemen Sätteln in den Zweiten Kreuzzug und blutete dabei vermutlich sowohl innerlich als auch äußerlich.

Ihr Erscheinungsbild war stets tadellos, doch sie etablierte ebenfalls ihren Status als die mächtigste und intelligenteste Frau Westeuropas. Eleonore war irgendwie hip für die damalige Zeit: Sie war immer in Heels unterwegs – und das, ohne Schmerzen zu zeigen.

1st c. BC

Cleopatra

Eine starke, gebildete und unwiderstehlich charmante Herrscherin.

Nicht NUR Schönheit ist wichtig, sondern auch Verstand. Cleopatra beherrschte 12 Sprachen, brillierte aber auch in Mathematik, Philosophie und Astronomie. Sie gilt als große Verfechterin der ägyptischen Aufklärung und als Förderin der Bildung. Zugleich war sie bekannt für ihre fesselnde und charismatische Präsenz.

6th c. BC

Sappho

Die erste bekannte Dichterin.

In einer Welt voller prominenter Männer führten ihre Worte sie zum Sieg. Sie hat mit diesen die Kultur- und Kunstgeschichte für sich und jede andere Frau der Zukunft geprägt. Schon Platon bezeichnete Sappho als eine der zehn großen Dichter und Dichterinnen Griechenlands.

Die Zeiten ändern sich. Wenn auch nur langsam.

Eine im Journal of Human Reproduction veröffentlichte Studie zeigt den Zusammenhang zwischen der Belastung durch Luftverschmutzung bei Mädchen im Teenageralter (14-18 Jahre) und einem leicht erhöhten Risiko von Menstruationsstörungen auf. Wegen der Luftverschmutzung dauert es länger, bis heranwachsende Frauen einen regelmäßigen Menstruationszyklus erreichen. Es ist die erste Studie, die diesen Zusammenhang aufzeigt, aber wahrscheinlich nicht die letzte. Wir müssen uns besser um die Erde kümmern, auch um der kommenden Generationen willen!

Setzt Euch große Ziele oder lasst es gleich ganz bleiben, Mädels!

Weibliche Körper sind faszinierend, das wissen wir längst. Aber dank gründlicherer Untersuchungen haben wir jetzt den Beweis, dass Frauen drei Wochen nach der Menstruation deutlich besser kommunizieren können. Interessanterweise können sie dann auch leichter erkennen, wenn andere Menschen Angst haben. Es gibt außerdem Belege dafür, dass während eines Abschnitts unseres Zyklus unsere Gehirne größer werden! Das alles geschieht dank der Eierstöcke und der Hormone!

Menstruationsbedingten Urlaub gibt es schon!

INTIMINAs Umfrage aus dem Jahr 2019 hat herausgefunden, dass 46 % von 2000 befragten Frauen schon einmal den Unterricht aufgrund ihrer Menstruation haben ausfallen lassen, während 45 % schon einmal einen Termin abgesagt oder die Arbeit früher verlassen haben. Um dafür einen Ausgleich zu schaffen, hat das INTIMINA Büro im Vereinigten Königreich eine Richtlinie eingeführt, welche die Stärken unseres Menstruationszykluses berücksichtigt und geschäftliche Termine so plant, dass sie mit unseren Hormonen vereinbar sind. Diese ermöglicht es uns auch "Flexi-Vormittage" zu nehmen, was bedeutet, dass wir während unserer Periode eine Stunde später die Arbeit antreten können, wenn wir eine größere Müdigkeit verspüren. Hervorragende Neuigkeiten für alle vielbeschäftigten Frauen, da sich ein Wandel abzeichnet.

Gewöhnt euch daran. Punkt.

Genau in diesem Moment haben weltweit mehr als 800 Millionen Frauen ihre Periode. Das durchschnittliche Alter, in dem bei Menschen die Regel einsetzt, ist im letzten Jahrhundert auf junge 12,5 Jahre gesunken. In der Öffentlichkeit werden viele Aspekte der Monatsblutung diskutiert, wie etwa, dass Einwegbinden und Tampons bis zu 800 Jahre benötigen, um sich zu zersetzen. Deshalb sollten wir auf umweltfreundliche und wiederverwendbare Alternativen bestehen, die jeder Frau zugänglich sind!

Fetzige und seltsame Zeiten.

Die sexuelle Revolution in den 60er-Jahren brach viele Tabus hinsichtlich des weiblichen Körpers. Die Welt begann, sich etwas mehr über Menstruation zu unterhalten: Es war keine Seltenheit, von der Erdbeerwoche oder einem Besuch der roten Lola usw. zu hören. Anfang der 70er-Jahre wurden die Pads mit Flügeln und Haftmaterial ausgestattet, um sie „sicherer“ zu gestalten. Ein Jahrzehnt später war Courtney Cox die erste Frau, die in einem Werbespot das Wort „Periode“ von sich gab!

Ohne Schmerz kein Fortschritt.

Frauen benutzten nach wie vor Baumwoll- und Wollbinden, die sie waschen und wiederverwenden konnten, obwohl Alternativen wie Menstruationstassen erhältlich waren. Auf der anderen Seite begannen Pharmaunternehmen mit der Massenproduktion von Schmerzmitteln, die zumindest bis zu einem gewissen Grad eine Erleichterung für Tage mit Krämpfen darstellten.

Wer regiert die Welt? Mädels!

Die Goldenen Zwanziger und die befremdlichen Dreißiger brachten zahlreiche Perioden-relevante Neuerungen mit sich. 1937 erblickte die erste Menstruationstasse das Licht der Welt. Auch hierfür war eine Schauspielerin verantwortlich: Leona Chalmers. Die Tasse wurde aus Latexgummi gefertigt, was während des Zweiten Weltkriegs aufgrund von Gummiknappheit allerdings zum Problem wurde. Das Unternehmen musste die Produktion daher einstellen.

Wir werden die Ersten unter uns nie vergessen!

Walt Disney wusste, an was es dem amerikanischen Bildungswesen mangelte und schuf aus diesem Grund 1946 „The Story of Menstruation“. Mehr als 100 Millionen High-School-Schüler sahen den Film und hörten das gefürchtete Wort „Vagina“ zum ersten Mal auf der großen Leinwand!

Leider wurde weder Schutz noch Verhütung behandelt, aber hey, junge Mädchen haben so zumindest endlich erfahren, dass es in Ordnung ist, während der Regel zu baden und Sport zu treiben.

Wohlstand für Langlebigkeit!

Pads aus Bandagen und Baumwollgaze, die während des Ersten Weltkrieges von Krankenschwestern verwendet wurden, sind so was von out! Es gibt jetzt die ersten kommerziell verfügbaren Einwegbinden. Sie sind sogar das weltweit beliebteste Menstruationsprodukt! Tampons wurden zwar gehypt, doch nur wenige Frauen nutzen sie auch. Die Binden wurden als „ziemlich seltsam und unbequem“ beschrieben – das waren sie damals vermutlich auch. Aber endlich keine Gürtel mehr, juhu!

Monatlich viel Blut produzieren und zugleich für Rechte kämpfen.

Ein Hemd, ein Rock, ein Petticoat und ein Periodengürtel zählten im 19. Jahrhundert zu den Essentials für Frauen mit Regelblutung. Die an ihm befestigten Tücher stellten kein Problem dar, doch der Gürtel selbst war eng und manchmal gar schmerzhaft zu tragen. Das Schlimmste dabei: Er kam noch bis in die 1970er-Jahre zum Einsatz!

Während amerikanische, europäische und offensichtlich auch neuseeländische Frauen aufblühten sowie Fortschritte machten, hatten es die Damen in Malawi sehr schwer. Die Menschen – zumeist Männer – verboten es blutenden Mädchen und Frauen, Sachen einzupflanzen, zu reinigen oder Kinder zu stillen, da sie angeblich ansteckend waren. Aberglaube ist keine Seltenheit: Bis 1916 war es römisch-katholischen Frauen verboten, während ihrer Menstruation die heilige Kommunion zu empfangen. Man betrachtete sie als unrein und sie wurden aus der Kirche ausgeschlossen. Erkennen wir hier etwa ein Muster?

Hält das einen Arzt fern?

Die Frauen dieser Zeit fingen (endlich!) an, die Menstruation als normal, gewöhnlich und vollkommen gesund zu betrachten. Einige gingen sogar einen Schritt zu weit und waren überzeugt, dass die Regel den weiblichen Körper vor Tuberkulose, Krebs usw. schützen würde, weil sie das Blut „reinigt“.

Bahnbrechende Dinge stehen bevor!

Pads und Tücher wurden benutzt, abgekocht und wiederverwendet, doch aus finanziellen Gründen war dies nicht allen Frauen möglich. Und selbst jenen, denen diese Option offenstand, wurde das Leben schwer gemacht. So durften menstruierende Menschen in einigen Lebensmittelfabriken in Frankreich nicht arbeiten, weil sie für Unordnung sorgen „könnten“.

Nur 50 Zyklen im Leben – das klingt fantastisch!

Frauen im 18. Jahrhundert hatten weniger Perioden als wir Mädels der Moderne – das lag aber daran, dass sie öfter schwanger waren und Kinder gebaren! Das könnte auch der Grund dafür sein, warum einige dieser Damen elastische Schwämme benutzt haben. Diese seltsam anmutenden Konstruktionen dienten dazu, Blut aufzusaugen. Gleichzeitig hofften die Frauen, dass ihre Verwendung zumindest einen geringfügigen empfängnisverhütenden Effekt hatte.

Bluten wir oder leiden wir?

In Europa war es nicht immer ganz einfach – Mittel zur Schmerzlinderung, besonders Menstruationsschmerzen, waren für die strenge Kirche ein Unding. Der Grund war ziemlich offensichtlich: Gott wollte wohl, dass jeder Krampf eine Erinnerung an Evas Erbsünde ist. Gleichzeitig hatten Pionierinnen weltweit, die ihren Männern nachfolgten, keine Zeit, über Lösungen für Undichtigkeiten nachzudenken. Einige Untersuchungen zeigen, dass sie frei bluteten; angeblich trugen sie nichts unter ihren Röcken.

Die Blutung im Mittelalter.

Ganz gleich ob Prinzessin, Königin oder Magd - jede hat diese nicht ignorierbaren Krämpfe und starken Blutungen gemacht. Damals wurde ihnen dazu geraten, eine Kröte zu kochen und die Asche in einem Beutel in der Nähe der Eierstöcke und der Gebärmutter zu tragen. Außerdem schlug der örtliche Besserwisser vor, die Kopfhaare von Tieren an einen jungen Baum zu binden, wie z. B. Pferdehaar. Sollte dennoch nichts von oben genanntem helfen wäre Brennnessel- oder Beinwelltee eine gute Alternative.

Auch war es damals so eine Sache mit dem täglich Duschen. Wenn Damen damals eine Erfrischung brauchten, war das Tragen eines Straußes hübscher Wiesenblumen ein Geruchsretter.

Um was für Zauberei handelt es sich hierbei?

Ägyptische Damen wickelten weichen Papyrus um Holz und verwendeten dieses als Tampon. Als gewiefte Heimwerkerinnen fertigten sie daneben auch Pads aus Moos, Gras, Wolle und sogar Tierhaut. Die blutigen Tage wurden als eine Zeit der Reinigung betrachtet – einige sahen die Menstruation sogar als einen ganzheitlichen Körperheilungsprozess.

Wie verhielt es sich damals mit der Regel?

Über die Periode unterhielt man sich damals eher hinter vorgehaltener Hand, doch Hippokrates behandelte das Thema durchaus ausführlich. Einmal meinte er etwa, dass Frauen in Betracht ziehen sollten, kleine, runde, mit Leinen überzogene Holzstäbchen zu verwenden, um sich vor dem Auslaufen und vor ungewollten Schwangerschaften zu schützen

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